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Qian Zhou

Qian Zhou

Die Violinistin Qian Zhou wurde in China geboren. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie für ihre Einspielungen und pädagogische Tätigkeit international bekannt. Nach ihrem spektakulären Erfolg beim renommierten Marguerite Long-Jacques Thibaud Wettbewerb, in dem sie den Ersten Grand Prize und alle fünf Hauptpreise gewann, ist sie als Solistin gefragt und konzertiert mit Orchestern in Europa, den USA, Asien und Afrika.

Qian Zhou spielte bereits erfolgreich mit vielen international bekannten Orchestern zusammen, darunter das Baltimore Symphony Orchestra, BBC Symphony Orchestra, BBC Scottish Symphony Orchestra, Bournemouth Symphony Orchestra, China National Symphony Orchestra, Hong Kong Philharmonic Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, das Orquestra Metropolitana de Lisboa, Limburgs Symfonie Orkest, Or-chestre national d’Île-de-France, Neue Philharmonieorchester Japan, Philharmonieorchester Osaka, Or-chestra Sinfonica di Roma, Russian Philharmonic Orchestra, Spanische Nationalorchester, Singapore Sympho-ny Orchestra, Shanghai Symphony Orchestra, Taipei Symphony Orchestra und das Wiener Kammerorches-ter. Als Solistin trat sie unter anderem im Amsterdamer Concertgebouw, der Carnegie Hall, dem Kennedy Center, der Royal Festival Hall, der Suntory Hall in Tokio und dem Wiener Konzerthaus auf.

Qian Zhou hat für Naxos, Hugo und Hungaraton insgesamt zehn CDs eingespielt. Ihre Interpretation des Beethoven-Konzerts wurde von Henry Roth in der ›Strad‹ als »technisch perfekt« gepriesen: »überzogen von einem wunderbar fokussierten Klang, einem Vibrato, das die gesamte Farbpalette abdeckt und einem astrei-nen Zeitverständnis, komplementiert von einer äußerst feinfühligen Nuancierung.« 2003 wurde Qian Zhou Leiterin der neu gegründeten Streicherabteilung am Yong Siew Toh Conservatory of Music in Singapur. Sie ist derzeit Vorsitzende des Künstlerkomitees und der Jury der Singapore International Violin Competition sowie künstlerische Leiterin des Singapore Violin Festivals. Sie spielt auf einer Violine von G. B.Guadagnini aus dem Jahr 1757, eine Leihgabe aus dem Nachlass von Rin Kei Mei.

(Stand 2018, Quelle: Qian Zhou)