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Kyung Sun Lee

Kyung Sun Lee

Die Violinistin Kyung Sun Lee erspielte sich 1994 beim Tschaikowski-Wettbewerb den sechsten Platz, gewann 1993 die Bronze-Medaille des Königin- Elisabeth-Wettbewerbs, errang erste Preise beim Washington- und D’Angelo-Wettbewerb sowie den dritten Preis des ›Montreal International Competition‹, wo sie außerdem mit dem Publikumspreis und dem Preis für die beste Darbietung des Auftragswerkes ausgezeichnet wurde.

Nach diesen Wettbewerbserfolgen wurde Kyung Sun Lee rasch zu einer gefragten Konzertgeigerin. Kritiker lobten ihren »außergewöhnlich geschmeidigen Ton, gepaart mit ebenso beeindruckendem Ausdrucksvermögen« (The Strad). Neben ihrer Tätigkeit als Solistin und Kammermusikerin ist Lee eine gefragte Pädagogin und Mentorin. Auf einen Lehrauftrag am Oberlin Conservatory im Herbst 2001 folgte 2006 eine Assistenz-Professur an der University of Houston und 2009 eine Professur an der Seoul National University. Lee unterrichtete zwei Sommer lang beim Aspen Music Festival und engagierte sich beim Seattle und Cape Cod Chamber Music Festival, dem Texas Music Festival und dem Great Mountains Music Festival in Korea. Sie war Mitglied im renommierten KumHo/Asiana String Quartet, mit dem sie weltweit auftrat. In der jüngeren Vergangenheit war sie als Jurorin bei Wettbewerben aktiv, darunter die International Tibor Junior Competition in der Schweiz, die Seoul International Competition und die Siberia International Competition in Russland.

Kyung Sun Lee studierte an der Seoul National University, am Peabody Conservatory und an der Juilliard School. Unterrichtet wurde sie unter anderen von Nam Yun Kim, Sylvia Rosenberg, Robert Mann und Dorothy Delay. Sie ist künstlerische Leiterin des Changwon International Chamber Music Festival und des Seoul Virtuosi Chamber Orchestra. Lee spielt eine Guarneri del Gesù aus dem Jahr 1723.

 

(Stand 2018, Quelle: Kyung Sun Lee)