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Samstag, 27. April 2019
NFM Wroclaw

In den vier Jahrzehnte seiner Tätigkeit hat das Kammerorchester Leopoldinum eine renommierte Position in Polen erreicht und viele Erfolge im Ausland erzielen können. Es hat verschiedene Führungsstile erlebt und seine eigene Herangehensweise an die Musik entwickelt. Auf diese Merkmale des Orchesters weisen Kritiker hin, die seine Produktionen auch wegen eines intensiven Engagements in die gespielten Werke schätzen.

Nach Dirigenten wie Karol Teusch oder Jan Stanienda prägte Zbigniew Szufłat als langjähriger Konzertmeister das Ensemble. Anfang des 21. Jahrhunderts fand das Orchester unter der Leitung von Ernst Kovacic ein neues, bis heute gültiges Profil. Seit 2017 der Geiger und Dirigent Joseph Swensen der künstlerische Leiter des Orchesters.

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Seit mehreren Jahren ist die Präsentation der Musik von herausragenden Künstlern des 20. Jahrhunderts eine Priorität des Orchesters. Es entdeckt so für die Hörer hochkarätige Werke, die außerhalb des Konzertmainstreams bleiben, aber sich durch ihre erstaunliche Qualität und Authentizität auszeichnen. Das Ergebnis dieser Mission sind in den letzten Jahren immer neue Plattenaufnahmen mit Werken von z. B. Ernst Krenek, Leoš Janáček, E. W. Korngold und Alban Berg (Berg by Arrangement, Verlag Toccata Classics, gelobt von der "Sunday Times" als eine der besten Platten des Jahres).

Das Ensemble ist in den großen Konzertsälen in Europa aufgetreten, u.a. im Barbican Centre London, Konzerthaus Berlin, Wiener Konzerthaus, Tivolis Koncertsal in Kopenhagen und Teatro Victoria Eugenia in San Sebastian.