Noch Tage...

Orchester

 

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Das Niedersächsische Staatsorchester Hannover ist seit der Gründung des ›Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover‹ 1991 dessen Partner. Es wurde 1636 von Herzog Georg von Calenberg als Hofkapelle gegründet.

Im 19. Jahrhundert war Joseph Joachim einer der bedeutendsten Konzertmeister. Seit dem 1. Januar 1970 gehört das Orchester zur Niedersächsischen Staatstheater Hannover GmbH und zählt derzeit 106 Mitglieder. Als Solisten für die Sinfoniekonzerte konnten unter anderem Yehudi Menuhin, Pinchas Zukermann, Viktor Tretjakow, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas und Baiba Skride engagiert werden. Nach Johannes Schüler, Günther Wich, George Alexander Albrecht, Christof Prick, Andreas Delfs, Hans Urbanek, Shao-Chia Lü und Wolfgang Bozic leitet Karen Kamensek seit 2011 als Generalmusikdirektorin das Niedersächsische Staatsorchester Hannover. Das Orchester erarbeitet neben täglich wechselnden Opern- und Ballettvorstellungen pro Spielzeit acht Sinfoniekonzerte sowie zahlreiche Sonderkonzerte, Kinder-, Jugend- und Kammerkonzerte und gastiert immer wieder im Ausland.  (Stand 2012, Quelle: Nds. Staatsorchester)

 

NDR Radiophilharmonie

Gegründet 1950 als ›Orchester des Senders Hannover‹, feierte die NDR Radiophilharmonie 2010 ihr 60-jähriges Bestehen. Als Chefdirigent steht seit der Saison 2009/2010 mit Eivind Gullberg Jensen einer der herausragenden jungen Dirigenten an der Spitze des Orchesters.

Die NDR Radiophilharmonie genießt als musikalischer Botschafter Hannovers und Niedersachsens weit über die Grenzen des NDR hinaus einen hervorragenden Ruf. Rundfunkübertragungen, Gastspiele im In- und Ausland sowie unzählige CD-Produktionen belegen die künstlerische Qualität und den internationalen Rang des Orchesters. Einzigartig in der deutschen Orchesterlandschaft ist das vielschichtige Profil: Nicht allein das große klassisch-romantische Repertoire, auch die Alte Musik, Crossover-Projekte, Filmmusik und ein weitgefächertes Konzertangebot für Kinder und Jugendliche nehmen einen zentralen Platz in der musikalischen Arbeit des Orchesters ein.

Das Spektrum der Künstler, die mit der NDR Radiophilharmonie zusammenarbeiten, reicht von den führenden Musikerpersönlichkeiten der Klassikszene, darunter Anne-Sophie Mutter, Leif Ove Andsnes, Rudolf Buchbinder oder Frank Peter Zimmermann, bis zu den Spezialisten für Alte Musik wie Reinhard Goebel, Giuliano Carmignola und Philippe Jaroussky. Ihr Renommee festigte die NDR Radiophilharmonie in der jüngeren Vergangenheit u. a. mit Konzertreisen nach Japan, Spanien, Südamerika und Frankreich sowie mit Auftritten beim Pisa Festival oder in den Clubhaus-Konzerten in der Schweiz. Im Oktober 2011 gab das Orchester sein umjubeltes Debüt in der ausverkauften Royal Albert Hall in London, im März 2012 gastierte die NDR Radiophilharmonie beim Abu Dhabi Festival, gefolgt von erneuten Konzerten beim Bergen International Festival im Mai 2012.  (Stand 2012, Quelle: NDR)

 

Münchener Kammerorchester

Eine außergewöhnlich kreative Programmgestaltung in Verbindung mit der kontinuierlich gewachsenen Homogenität des Klangs: Mehr als sechzig Jahre nach seiner Gründung präsentiert sich das Münchener Kammerorchester unter der Künstlerischen Leitung von Alexander Liebreich als Modellfall in der deutschen Orchesterlandschaft. Die Programme des MKO kontrastieren Werke früherer Jahrhunderte assoziativ, spannungsreich und oft überraschend mit Musik der Gegenwart.

Über sechzig Uraufführungen hat das Kammerorchester zu Gehör gebracht, seit Christoph Poppen in den 90er Jahren das unverwechselbare dramaturgische Profil des Klangkörpers begründete. Komponisten wie Iannis Xenakis, Wolfgang Rihm, Tan Dun, Chaya Czernowin und Jörg Widmann haben für das MKO geschrieben; seit 2006 hat das Orchester u. a. Aufträge an Erkki-Sven Tüür, Thomas Larcher, Nikolaus Brass, Samir Odeh-Tamimi, Klaus Lang, Mark Andre, Peter Ruzicka, Márton Illés, Georg Friedrich Haas, Tigran Mansurian und Salvatore Sciarrino vergeben.

Im Zusammenwirken mit einem festen Stamm erstklassiger Solobläser aus europäischen Spitzenorchestern profiliert sich das MKO als schlank besetztes Sinfonieorchester, das dank seiner besonderen Klangkultur auch in Hauptwerken Beethovens und Schuberts interpretatorische Maßstäbe setzen kann. Namhafte Gastdirigenten und herausragende internationale Solisten sorgen regelmäßig für weitere künstlerische Impulse.

Neben seinen eigenen Konzertreihen (der Abonnementreihe im Prinzregententheater und den ›Nachtmusiken‹ in der Pinakothek der Moderne, die jeweils einem Komponisten des 20. oder 21. Jahrhunderts gewidmet sind) ist das MKO in Sonderkonzerten in München sowie in rund sechzig Konzerten pro Jahr auf wichtigen Konzertpodien in aller Welt zu hören. Zahlreiche Aufnahmen des MKO sind bei ECM Records, bei der Deutschen Grammophon und bei Sony Classical erschienen.  (Stand 2012, Quelle: Münchener Kammerorchester)