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Antje Weithaas, Erster Preis 1991


Antje Weithaas erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von viereinhalb Jahren. Sie studierte Violine an der Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹ Berlin bei Werner Scholz. Mehrfach erhielt sie Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben, unter anderem beim ›Fritz Kreisler‹ Wettbewerb in Graz und beim Bach-Wettbewerb in Leipzig. Mit dem Ersten Preis beim ›Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover‹ 1991 begann ihre internationale Karriere als Solistin, Kammermusikerin sowie als Dozentin.

Regelmäßig arbeitet Antje Weithaas als Solistin mit Klangkörpern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, den großen deutschen Radio-Orchestern sowie internationalen Spitzenorchestern wie Los Angeles Philharmonic, San Francisco Symphony, Philharmonia Orchestra, BBC Symphony und den führenden 

Orchestern der Niederlande, Skandinaviens und Asiens. Zu ihren Partnern am Dirigentenpult zählten dabei Künstler wie Vladimir Ashkenazy, Sir Neville Marriner, Marc Albrecht, Yakov Kreizberg, Sakari Oramo und Carlos Kalmar. Einen Schwerpunkt ihrer kammermusikalischen Arbeit bildet für Antje Weithaas weiterhin das Arcanto Quartett mit Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras.

Nachdem Antje Weithaas in früheren Jahren vor allem mit kammermusikalischen CDs begeisterte, legte sie 2013 mit ihrer Aufnahme der Violinkonzerte von Beethoven und Berg mit dem Stavanger Symphony Orchestra unter Steven Sloane (CAvi-music) eine Referenzaufnahme vor. Begeisterte Reaktionen gibt es auch schon auf die erste CD aus Antje Weithaas' neuem Projekt für CAvi: der Gesamteinspielung der Solosonaten und -partiten von Johann Sebastian Bach und der Solosonaten von Eugène Ysaÿe. 

Einige Jahre lehrte Antje Weithaas als Professorin an der Berliner Universität der Künste; 2004 wechselte sie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler. Seitdem ist sie zu einer Violinpädagogin von Weltrang geworden. Antje Weithaas spielt ein Instrument von Peter Greiner aus dem Jahr 2001.

(Stand 2015, Quelle: karsten witt musik management gmbh)

 

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