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Robert Chen, Erster Preis 1994

 

Robert Chen ist Konzertmeister des Chicago Symphony Orchestra (CSO) seit 1999. Während seiner Tätigkeit als Konzertmeister des CSO war er Solist unter Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Bernard Haitink, Christoph Eschenbach, Charles Dutoit, Ton Koopman und James Colon. Er spielte die CSO-Erstaufführungen des Gyorgy Ligeti Violinkonzerts, des Elliot Carter Violinkonzerts, von Witold Lutoslawskis ›Chain Two‹ sowie die Uraufführung von Augusta Read Thomas’ ›Astral Canticle‹. Zuletzt beendete er die Saison 2011/12 als Solist mit Paganinis 1. Violinkonzert unter Maestro Riccardo Muti.

Neben seinen Pflichten als Konzertmeister betreibt er eine erfolgreiche Solokarriere, wobei er mit der Los Angeles Philharmonic, dem Swedish Radio Orchestra, der Moskauer Philharmonie, der New Japan Philharmonic, der NDR Radiophilharmonie Hannover, der Bournemouth Symphony konzertiert und mit Dirigenten wie Esa Pekka Salonen, Manfred Honeck, Pavel Kogan oder Andreas Delfs zusammenarbeitet. Als engagierter Kammermusiker spielte Robert Chen bereits mit Daniel Barenboim, Itzhak Perlman, Pinchas Zukerman, Yo Yo Ma, Lang Lang, Christoph Eschenbach, Myung Whun Chung, Emmanuel Ax, Lynn Harrel und Janos Starker.

Vor seinem Engagement beim CSO gewann Chen den Ersten Preis beim ›Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover‹. Als Teil dieser Auszeichnung machte er eine Aufnahme der gesamten Violinwerke Tschaikowskis beim Label Berlin Classics. Robert Chen wurde in Taiwan geboren und erhielt sowohl den Bachelor- als auch den Master-Abschluss an der Juilliard School, an der er bei Dorothy DeLay und Masao Kawasaki studierte.(Stand 2012, Quelle: Robert Chen)

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