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Suyoen Kim, Erster Preis 2006

 

Suyoen Kim wurde 1987 in Münster als Tochter koreanischer Eltern geboren und erhielt ersten Geigenunterricht mit fünf Jahren bei Houssam Mayas.

Im Alter von neun Jahren wechselte Suyoen Kim als jüngste Jungstudentin Deutschlands zu Prof. Helge Slaatto an die Musikhochschule Münster und setzte dort das Studium bis zum Diplom im Juni 2008 fort. Es folgten Aufbaustudien bei Ana Chumachenco und im Rahmen der Further Masters Studies an der Kronberg Academy (ermöglicht durch das Steigenberger/ Rath-Stipendium).

Solistisch arbeitete Suyoen Kim mit renommierten Dirigenten wie Kurt Masur, Eliahu Inbal, Myung-Whun Chung, Steven Sloane, Jan Latham-Koenig, Peter Ruzicka oder Walter Weller zusammen. Meisterkurse absolvierte sie bei Rainer Kussmaul, Ida Haendel und Ana Chumachenco.

Darüber hinaus trat Suyoen Kim als Solistin mit renommierten Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Kopenhagener Philharmonie, den Münchner Symphonikern und dem Seoul Symphony Orchestra zusammen. Sie gibt Konzerte in Südamerika, Deutschland, Korea, Japan, Schweden, Dänemark, Frankreich und Italien.

Suyoen Kim gewann 2006 den 1. Preis beim ›Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover‹ und den 4. Preis beim ›Queen Elisabeth International Violin Competition‹ in Brüssel. Im Jahr 2005 erhielt sie außerdem den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. 2003 erspielte sie sich den 1. Preis beim ›Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart‹ in Augsburg – hier bekam sie außerdem den Publikumspreis und den Preis für die beste Interpretation Neuer Musik.

Suyoen Kim hat bereits verschiedene CD-Aufnahmen gemacht, u. a. erschien 2011 eine CD mit den Bach Solo Sonaten und Partiten für Violine Solo bei der Deutschen Grammophon (Korea) sowie 2009 eine Aufnahme mit ausgewählten Mozart-Sonaten (Deutsche Grammophon). Außerdem erschien 2009 eine CD bei Naxos mit zwei Violinkonzerten von Joseph Joachim und eine CD mit der Bayerischen Kammerphilharmonie.

Suyoen Kim spielt die Violine ›exCroall‹ von Antonio Stradivari aus dem Jahre 1684, die die Portigon AG freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.(Stand 2012, Quelle: Suyoen Kim)

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