Noch Tage...

Peter Francesco Marino

Peter Francesco Marino studierte in Würzburg Klavier, Komposition und Orchesterleitung. Er ist in vielfältiger Weise pädagogisch tätig, u. a. als Dozent für Kammermusik, Klavier, Gehörbildung und Musiktheorie beim Landesmusikrat Niedersachsen. Sechs Jahre lang war er künstlerischer Leiter des Hannoverschen Oratorienchors. Vor kurzem ist Marino in seine Geburtsstadt München gezogen. Dort arbeitet er an der Musikschule Garching und leitet seit Sommer 2010 das Vokal- Ensemble Icking.

Für seine Kompositionen erhielt Marino diverse Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben und wurde mehrfach von der ›Ernst von Siemens Musikstiftung‹ gefördert.

Er wird im In- und Ausland viel gespielt. Zuletzt erklangen verschiedene Werke für gemischten Chor und Streichorchester sowie eine Auftragskomposition vom Landesmusikrat Niedersachsen für das Niedersächsische Jugendsinfonieorchester und eine Auftragskomposition für das ›Carte blanche Klarinetten-Festival für Neue Musik‹.

2004 wurde ›Der gestiefelte Kater‹, ein musikalisches Märchen für Bläserquintett und Erzähler, vom NDR Hannover produziert und ist als CD erhältlich. Derzeit tourt der Kater mit großen Schritten durch ganz Deutschland und unter der Schirmherrschaft der ›Jeunesses musicales Österreich‹ auch durch Österreich. Wegen des großen Interesses wurde Marino beauftragt, ein Nachfolgewerk zu schreiben. Im Juni 2012 spielte das Ventus Quintett Salzburg im Salzburger Mozarteum die Uraufführung seiner Vertonung von ›Die kleine Hexe‹ von Otfried Preußler.

Seit vielen Jahren setzt sich Marino intensiv mit der Gattung Oper auseinander. Er war mehrfach Teilnehmer der Rheinsberger Opernwerkstatt für Librettisten und Komponisten. 2007 beauftragte ihn die Staatsoper Hannover, ein Libretto des Karikaturisten F. K. Waechter zu vertonen. Die Oper ›Mutter Bajazzo‹ wurde in der Spielzeit 2007/08 in Hannover gespielt und wegen ihres großen Erfolgs in der Spielzeit 2009/10 wieder aufgenommen.

Für die Komposition seiner Kinderoper ›Richard‹ erhielt Marino ein Stipendium vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.  (Stand 2012, Quelle: Peter Francesco Marino)

 

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