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Fritz Behrens-Stiftung

Fritz Behrens wurde 1836 als Bauernsohn unweit von Peine geboren. Nach einer kaufmännischen Ausbildung machte er sich schnell im rheinischen Braunkohle-Bergbau einen Namen und wurde dort einer der erfolgreichsten Unternehmer. Von 1881 bis zu seinem Tode im Jahre 1920 wohnte Fritz Behrens mit seiner Frau in Hannover. Er machte sich bereits zu Lebzeiten als ungenannter Mäzen um die ›Verschönerung der Stadt‹ verdient. Die Musikhochschule und den Zoo verbindet die nach Fritz Behrens benannte Allee.

Auf Wunsch von Fritz Behrens wurde nach seinem Tod die gemeinnützige Stiftung zur Förderung der Kunst, des Denkmalschutzes, der Wohltätigkeit und der Wissenschaft gegründet. Zum Eigentum der Stiftung zählt eine Vielzahl von Kunstwerken, die in hannoverschen Museen zu besichtigen sind, ein Violoncello, das an begabte Künstler der Hochschule für Musik und Theater Hannover verliehen wird, wie auch das Erbbaurecht an dem denkmalgeschützten Haus in Hannover-Wülfel, das die Stiftung für ihre Zwecke nutzt. Die Stiftung fördert regelmäßig die Internationale Musikakademie für Solisten, Menuhin Live Music Now sowie soziale Einrichtungen wie den Kinderschutzbund, Hospize und das Kinderkrankenhaus auf der Bult. Sie hat sich maßgeblich an der Restaurierung des Goethe-Museums in Rom, an den Baukosten des Domizils der Kestner-Gesellschaft und an dem Kauf des Evangeliars Heinrichs des Löwen beteiligt.

Die Stiftung vergibt zur Förderung der Wissenschaft hoch dotierte Fritz Behrens-Preise. Außerdem bietet sie die Realisierung förderungswürdiger Projekte an, so dass sich Stifter und Spender zu Lebzeiten an der Verwirklichung eigener Ideen und am Nutzen ihrer Beiträge erfreuen können. Die Fritz Behrens-Stiftung unterstützt die weitere Entwicklung junger talentierter Teilnehmer und Teilnehmerinnen am ›Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb, Hannover‹ mit der Leihgabe einer Geige, die ca. 1765 in Parma von Giovanni Battista Guadagnini gebaut wurde.  (Stand 2012)

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