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Dirigenten

 

Hannu Lintu

Der Künstlerische Leiter und Chefdirigent des Tampere Philharmonic Orchestra, Hannu Lintu, wurde 2010 auch zum Chefdirigenten des Finnischen Radiosinfonieorchesters ernannt. Seine Anstellung beginnt zur Saison 2013/14, im Anschluss an seine einjährige Tätigkeit als leiten-der Gastdirigent des Orchesters in der laufenden Saison. Lintu ist ebenfalls leitender Gastdirigent des RTÉ National Symphony Orchestra in Dublin. Bisher war er Künstlerischer Leiter bei den Helsingborg Sinfonie- und Turku Philharmonieorchestern.

Zu den Höhepunkten von Hannu Lintus Saison 2012/13 zählen Auftritte mit London Philharmonic, den BBC Scottish Symphony und Royal Liverpool Philharmonic Orchestras, dem Orquesta Sinfónica de Galicia, Adelaide Symphony Orchestra und Sydney Symphony sowie Debüts mit den Minnesota und Baltimore Symphony Orchestras. Zuletzt konzertierte er europaweit und in Übersee.

Bei seinen regelmäßigen Auftritten an der Finnischen Staatsoper dirigierte Lintu zahlreiche Produktionen. Er arbeitete bereits mit der Estnischen Staatsoper zusammen und dirigierte sowohl beim Savonlinna Opernfestival und beim Grant Park Festival Chicago.

Hannu Lintu studierte Cello, Klavier und später Orchesterleitung bei Jorma Panula an der Sibelius-Akademie. Er nahm an Meisterkursen bei Myung-Whun Chung an der Accademia Chigiana in Italien teil und gewann den Ersten Preis bei der Nordic Conducting Competition 1994 in Bergen.

Hannu Lintu hat zahlreiche CD-Aufnahmen gemacht; zuletzt nahm er Schumanns gesammelte Werke für Klavier und Orchester mit der Solistin Angela Hewitt auf. Zu seinen neuesten Aufnahmen gehören Werke von Enescu und Jouni Kaipainen mit dem Tampere Philharmonic Orchestra sowie von Schumann, Dietrich, Gernsheim und Volkmann mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Aufnahmen sowohl in seiner Heimat als auch im Ausland. Im Jahre 2011 erhielt er eine Grammy-Nominierung in der Kategorie ›Beste Opern-CD‹.  (Stand 2012, Quelle: Harrison Parrott)

 

Daniel Giglberger

Daniel Giglberger wurde 1972 in Freising geboren. Er studierte bei Christoph Poppen, Donald Weilerstein und zuletzt bei Gerhard Schulz. Er absolvierte Meisterkurse bei Franco Gulli, Walter Levin, Miriam Fried und Joseph Gingold und war Stipendiat der European Mozart Foundation sowie der Karl Klingler Stiftung. Außerdem erhielt er wichtige Impulse von Reinhard Goebel im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Daniel Giglberger war Preisträger der Wettbewerbe ›Jugend musiziert‹, des II. Concours International de Chateau du Courcillon (Frankreich) und des Kammermusikwettbewerbs der Hochschule für Musik Detmold.

Als Solist und Kammermusiker gab er zahlreiche Konzerte in Japan, China, den USA und in Europa und war Gast bei vielen namhaften Festivals, wie zum Beispiel dem Schleswig Holstein Musikfestival, dem Rheingau Musik Festival, Styriarte in Graz oder dem Carinthischen Sommer in Ossiach. Im Jahr 2001 gab er sein Debüt im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie und konzertierte des weiteren auf Podien wie dem Wiener Musikverein, dem Theatre de Champs Elysées, der Alten Oper Frankfurt, der Kölner Philharmonie u. a.

Daniel Giglberger ist regelmäßig beim Festival St. Gallen in der Steiermark und beim Festival Bonheur Musical in Lourmarin/Provence zu hören. Als Konzert-meister ist er außerdem gern gesehener Gast bei anderen Orchestern und Ensembles; so arbeitete er u. a. mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Bayerischen Staatsorchester, der Kioi Sinfonietta Tokyo, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem NYDD Ensemble Tallin sowie dem Ensemble Oriol. Seit 1999 ist er Konzertmeister des Münchener Kammerorchesters. Daniel Giglbergers Engagement gilt der Aufführung zeitgenössischer Musik gleichermaßen wie der Auseinander-setzung mit historischen Aufführungspraktiken im Barock und der Klassik.  (Stand 2012, Quelle: Münchener Kammerorchester)

 

Karen Kamensek

Die junge Amerikanerin erhielt ihre Ausbildung an der Indiana University und dirigierte bereits das Brooklyn Philharmonic Orchestra, bevor sie ihr europäisches Dirigierdebüt beim Jeunesse Musicale Festival in Weikersheim gab. Sie gastierte an der Houston Grand Opera, ging mit der New York City Opera auf Tournee und dirigierte die Uraufführungen von Philip Glass ›Patience and Sarah‹ in New York City und ›The Raven King‹ in Kanada.

Von 2000 bis 2002 war Karen Kamensek an der Wiener Volksoper im Festengagement tätig, von 2003 bis 2006 als Generalmusikdirektorin am Freiburger Theater. Für die Saison 2007/08 wurde sie als Chefdirigentin des Slowenischen Nationaltheaters in Maribor verpflichtet, seit 2008/09 als Stellvertreterin der Generalmusikdirektorin an der Hamburgischen Staatsoper. Daneben ist sie an vielen Häusern weltweit gefragte Gastdirigentin u. a. an der Deutschen Oper Berlin, der Komischen Oper Berlin, der Oper Frankfurt, dem Staatstheater Stuttgart, dem Königlichen Dänischen Theater Kopenhagen, der Opera Australia Melbourne, der Opéra National de Bordeaux und an der Volksoper Wien. Konzerteinladungen führten Karen Kamensek wiederholt zur Basel Sinfonietta, zum Bruckner Orchester Linz, den Duisburger Philharmonikern, dem Philharmonischen Orchester Freiburg, den Hamburger Philharmonikern sowie zum Staatsorchester Braunschweig, zum Philharmonischen Staatsorchester Halle, zum Orchester des MDR nach Leipzig und Weimar, zum Odense Symphony Orchestra, Vlaams Radio Orchester Brüssel, Klagenfurter Symphonieorchester, Slowenischen Philharmonischen Orchester Ljubljana, zur Philharmonie Maribor, zum Radio Symphonie Orchester Wien und zum Malaysian Philharmonic Orchestra in Kuala Lumpur.

Seit Sommer 2011 ist Karen Kamensek Generalmusikdirektorin der Staatsoper Hannover.  (Stand 2012, Quelle: Nds. Staatsorchester)

 

Arvo Volmer

Der Este Arvo Volmer ist sowohl im Opern- als auch Konzertbereich ein weltweit geschätzter Dirigent. Besonders bekannt ist er für seine Interpretationen von Sibelius, dem nordischen und russischen Repertoire und moderner Musik sowie für seine Aufführungen aller Mahler-Symphonien.

Volmer hat mit vielen der weltweit führenden Orchester zusammengearbeitet und ist an zahlreichen Theatern und Opernhäusern aufgetreten. Er dirigierte das BBC Philharmonic, City of Birmingham Symphony Orchestra, Orquestra Sinfonica do Estado de São Paulo, Singapore Symphony Orchestra und L’ Orchestre National de France. Er war auch zu Gast beim Rundfunk Sinfonie-orchester Berlin, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Orchester der Komi-schen Oper Berlin sowie bei den meisten skandinavischen Klangkörpern inklusive Finnish Radio Symphony Orchestra, Helsinki Philharmonic, Göteborger Symphoniker und Royal Stockholm Philharmonic.

Als Opern- und Ballett-Dirigent ist Volmer unter anderem am Bolschoi, an der finnischen Nationaloper sowie den Theatern in Mannheim und Chemnitz aufgetreten.

Zukünftige Engagements beinhalten Aufführungen mit dem Singapore Symphony Orchestra, die Opern ›Die Liebe zu den drei Orangen‹ und ›La Bohème‹ an der Estnischen Nationaloper, Mahlers Achte Symphonie und ein Schumann-Festival mit dem Adelaide Symphony Orchestra, bei dem er noch bis 2013 Chefdirigent ist, die Oper ›La Fanciulla del West‹ mit der Australian Opera in Sydney und Konzerte mit dem São Paulo Symphony Orchestra.   (Stand 2012, Quelle: Harrison Parrott)