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David Robert Coleman

David Robert ColemanDer Komponist und Dirigent David Robert Coleman studierte Klavier, Dirigieren und Komposition am Royal College of Music London sowie Musikwissenschaft am King’s College Cambridge (Dissertation über Alban Bergs ›Altenberg-Lieder‹). Weitere Kompositionsstudien erfolgten bei George Benjamin in London und Wolfgang Rihm in Karlsruhe.

David Robert Coleman schuf Auftragskompositionen für Orchester und Ensembles weltweit wie für das Orchestre symphonique de Montréal, das Youth Orchestra of the Americas, das Ensemble intercontemporain, das Ensemble Modern, das SWR-Sinfonieorchester und das Mahler Chamber Orchestra. Zur Eröffnung der Opernfestspiele München 2007 wurde seine kammermusikalische Bearbeitung von Blochs ›Shelomo‹ im jüdischen Kulturzentrum aufgeführt. Seine Komposition für Klarinette und Orchester ›Ibergang‹ kam 2012 mit dem hr-Sinfonie­orchester unter seiner Leitung zur Uraufführung.

Als Gastdirigent erhielt David Robert Coleman Einladungen von Orchestern wie dem hr–Sinfonie­orchester, dem SWR-Sinfonieorchester, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Ensemble Modern und dem London Philharmonic Orchestra.

Von 2006 bis 2009 war David Robert Coleman Assistent des GMD und Dirigent an der Bayerischen Staatsoper München. 2010 wechselte er an die Staatsoper Berlin. Dort dirigierte er ›Metanoia‹ von Jens Joneleit, Toshio Hosokawas ›Matsukaze‹ in der Inszenierung von Sasha Waltz, sowie Igor Strawinskys ›The Rake’s Progress‹.

Im Rahmen der Neuproduktion von Alban Bergs ›Lulu‹ an der Staatsoper Berlin wurde seine neue Orchestrierung des dritten Aktes unter der Leitung von Daniel Barenboim uraufgeführt. In der Saison 2014/15 dirigiert er ›Candide‹ und ›Footfalls/Neither‹ an der Staatsoper Berlin sowie ›Matsukaze‹ in Berlin und Lille. Seine Kinderoper ›Hans Im Glück‹ wurde im Dezember 2014 in Berlin uraufgeführt.

2014 erschien bei Naxos eine CD mit Werken von David Robert Coleman.   (Stand 2015, Quelle: David Robert Coleman)

 

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